Im September 2006 gründete sich die „Initiative Kinderhilfe" mit dem Ziel, die Geschehnisse um die „Kinderhilfe im Landkreis Weilheim-Schongau" objektiv aufzuarbeiten.
Bei der „Kihi" handelt es sich um den größten freien Träger von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen im Landkreis. Von ihr werden über 700 Kinder und Jugendliche durch ca. 190 Mitarbeiter betreut. Seit den frühen 80ziger Jahren betreibt sie den Großteil ihrer Einrichtungen integrativ. D.h. nicht behinderte Kinder und behinderte Kinder werden gemeinsam in einer Gruppe betreut. Die „Kinderhilfe" entwickelte sich so zu einem Vorreiter und Anschauungsobjekt auf dem Gebiet der Integration.
Im Oktober 2005 sah sich die Geschäftsführung der „Kihi" jedoch gezwungen, Insolvenz anzumelden. Dem vorausgegangen sind Entgeltkürzungen von über 50% durch den Bezirk Oberbayern und der Vorwurf der Falschabrechnung mit einigen Gemeinden in Höhe von ca. 7 Mio €.
Weder die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München noch unabhängige Gutachten durch Rechtsgelehrte bestätigten die vom Bezirk Oberbayern und von den betroffenen Gemeinden vorgebrachten Vorwürfe.
Auf diese Vorwürfe wird jedoch bis heute Bezug genommen.
Die „Initiative Kinderhilfe" lädt Sie nun auf den folgenden Seiten ein, sich mit der Aufarbeitung sehr komplexer Zusammenhänge zwischen Behörden und Kinderhilfe sowie den im Raum stehenden Vorwürfen und den Ergebnissen unserer Recherchen zu beschäftigen.
Die Initiative ist an Kontakt, Erfahrungsaustausch und Beratung mit weiteren betroffenen Eltern interessiert, die sich von Behörden im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe unangemessen behandelt fühlen.
Ebenso sind wir an Ihrer Meinung zu unserer Website interessiert.